Warum laesst Gott das Leid zu?

Warum läßt Gott das "Böse" zu?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn sie ein großes Leid im Leben erfahren müssen.

Ich möchte zunächst folgendes Beispiel geben, um das Prinzip zu verdeutlichen:

An einem schönen sonnigen Tag machte ich einen Spaziergang. Da setzte ich mich auf eine Bank, und vor mir war ein wunderschönes "Bild" von Wiesen, Büschen und Bäumen, in allen Variationen von GRÜN. Da kam mir der Gedanke: Wenn es nun nur EIN Grün geben würde, gäbe es NICHTS zu erkennen. Wenn es also keine Polarisation gibt, kann NICHTS wahr genommen werden.
Ohne Polarisation keine Wahrnehmung, ohne Wahrnehmung keine Erkenntnis, ohne Erkenntnis keinen geistig-spirituellen Fortschrit, keine Weiterentwicklung.

Daher gibt es:

Gut und Böse, damit das Gute wahr genommen werden kann.
Licht und Schatten, damit das Licht wahr genommen werden kann.
Freud und Leid, damit die Freude wahr genommen werden kann.
Glück und Unglück, damit das Glück wahr genommen werden kann.
Gier und Selbstlosigkeit, damit die Selbstlosigkeit wahr genommen werden kann.
Gott und Teufel, damit Gott wahr genommen werden kann.

Die Polarisation dient also der Wahrnehmung. Auch brauchen wir Sonne UND Regen, damit die Pflanzen wachsen können.
So braucht auch der Mensch Freud UND Leid, damit er im Geiste wachsen kann, und letztendlich das Höchste erkennen und verstehen kann.

Mit freundlichen Grüßen Demetrius


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