Das ewige Selbst:

Das was Sie SIND, ist ihr individuelles Selbst (Seele genannt). Diese Seele besteht aus lebendigem Geist (Geistfunke) und Ihrer persönlichen Individualität. Der Geistfunke ist unveränderlich, und die Individualität wird von Leben zu Leben (nur IM materiellen Leben durch Erfahrungswerte) geändert.
Wenn der Körper stirbt, bleibt sowohl der ewige Geist, als auch die Individualität - wie sie in diesem Moment (beim Tod) IST, erhalten. Das heißt: Alle Zu - und Abneigungen, eben Ihre ganze ART zu denke und zu Sein. Wenn Sie also in diesem Leben gerne Bier trinken, werden Sie das auch im nächsten Leben tun (Zuneigung). Wenn Sie Ekel vor Spinnen haben, werden Sie das auch im nächsten Leben haben (Abneigung). Diese Zu - und Abneigungen, können NUR IM materiellen Leben durch Erfahrungswerte verändert werden.
In der Geistigen Welt ist es so, daß der Geistfunke in den unendlichen Geist ein geht (wie sich das Wasser in der Luft auflöst). Doch Ihre Individualität bleibt wie sie IST. Um diese Individualität bildet sich wieder Geist, der Geist materialisiert und bildet einen Körper - entsprechend der Individualität (individuelle Seele).

So wie in der Materiellen Welt der Regen, Schnee oder Hagel entsteht. Die Feuchtigkeit ist in der Luft (Geist in der Seele). Wenn es abkühlt, setzt sich Feuchtigkeit an winzigen Staubteilchen fest. (Geist setzt sich an der Individualität (Seele) fest). Bildet einen Wassertropfen, oder wenn kälter eine Schneeflocke, oder wenn noch kälter, ein Hagelkorn. Bildlich könnte man den Hagel als Pflanze bezeichnen, die Schneeflocke als Tier und den Regentropfen als Mensch. (auch hier wieder die DREIHEIT!)
Die individuelle Seele (das, was SIE ausmacht Ihre ganze ART), ist in der Geistigen Welt bildlich ein Staubpartikel (wie Staub in der Luft), um den sich der Geist legt, sich zusammenzieht (erkaltet) und zu Materie wird. Dieser materielle Körper, mit Individueller Ansicht und Auffassung, mit Zu - und Abneigungen, bildet im nächsten Leben wieder eine ICHvorstellung durch Sinneswahrnehmung.
Die Ichvorstellung entsteht erst später - nach der Kindheit (darum zum Kinde werden, weil ein Kind noch keine Ichvorstellung hat).
Ich persönlich war sehr lange in diesem Kindhaften Zustand, und hatte wie gesagt, eine innere, starke Beziehung zu Gott (aber UNBEWUSST - ich wusste nicht warum, und wo es herkam - es war einfach SO).
Erst durch den ZWANG des Lebens (man MUSS ja lernen), entwickelte sich langsam das Ichbewusstsein. Je mehr ICH - Bewusstsein, um so weniger Beziehung zu Gott - bis sie ganz verloren war.
Heute, haben LEIDER viele Kinder schon sehr früh ein ICHbewusstsein. Wenn ich sehe, wie sich 5jährige auf den Boden werfen, strampeln und schreien, weil sie etwas nicht bekommen, sagt mir das schon alles. Aber diese Kinder können nichts dafür, sie werden so GEZÜCHTET. Schrecklich, daß die Kindheit heute immer mehr VERKÜRZT wird.
Das Ichbewusstsein wird also zunächst ANERZOGEN, und wenn nicht (wie bei mir), dann entwickelt es sich erst später, wenn das Kind GEZWUNGEN wird (im Leben) auf eigenen Beinen zu stehen - für sich SELBST zu sorgen.

Wenn Sie wieder geboren werden, haben Sie einen anderen Körper, andere Eltern, Geschwister, Umfeld.
DEM entsprechend und der persönlichen (seelischen) Individualität entsprechend die Sie mitbringen (also eine Mischung), entsteht ihre NEUE Ichvorstellung. Ihre ICHvorstellung ändert sich im Leben DAUERND - durch Einflüsse. Gewechselt wird immer nur der Körper, wenn er unbrauchbar geworden ist.
So wie SIE das Fahrzeug wechseln, wenn es zu alt, oder wenn Sie es zu Schrott gefahren haben. SIE bleiben aber immer der FAHRER. Dann kaufen Sie sich ein Neues Auto, entsprechend dem Geldbeutel (also der Ersparnisse).
Für unser individuelles Selbst sind diese Ersparnisse die ERKENNTNISSE, die gesammelt wurden. Dem entsprechend der neue Körper.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.


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