Der Mensch in seiner Funktion

Geist, Seele, ICH - Bewusstsein
Begriffserklärungen

Der Ursprung - Universell

Im universellen wird das Göttliche Prinzip als Einheit von Geist und Seele gezeigt. Die göttliche Seele ist das SEIENDE und UNVERÄNDERLICHE. Der göttliche Geist ist das BELEBENDE (Energie) und BEWEGLICHE (Vorstellungskraft). Geist und Seele sind GEGENSÄTZE wie Wasser und Fett aus denen im Irdischen die Milch besteht. Milch als EINHEIT von Fett und Wasser, wie das göttliche Prinzip die EINHEIT von Geist und Seele ist.
Nach dem universellen Gesetz, wird eine geistige VORSTELLUNG zu Materie. Dieses ist zwar wissenschaftlich nicht nachzuweisen, kann aber erfahren (Selbst erkannt) werden. Somit haben wir die besagte Dreiheit: Seele, Geist und Materie. (s. auch)

In der materiellen Welt ist es dieser lebendige Geist, der alles in Bewegung hält. Was die Wissenschaftler als "Dunkle Materie" bezeichnen, die nicht nachweisbar, deren Wirkung aber gemessen werden kann, das ist dieser universelle Geist. Geist kann sich mit Materie verbinden (wie Wasser mit Erde) doch die Seele ist noch feinstofflicher und verbindet sich NICHT mit der Materie, sondern durchdringt diese. (wie Luft die Materie durchdringt).
Dieser universelle Geist (LEBENDIGE VORSTELLUNG) wird nun bei der Materialisierung in der Materie "GEFANGEN" Der Geist wird in seiner Vorstellung gefangen. Wie später der Mensch auch in seiner eingeengten Vorstellung gefangen ist. Diese Gefangenschaft des Geistes bedeutet für den universellen Geist den "Tod", aber für die

Darum ist in der Bibel auch die Aussage: ICH (der universelle Geist) bin "gestorben" für die Welt (Materie).

Wenn sich der universelle Geist in die Materie begibt (zu Materie wird), werliert er sein Wissen über seinen Ursprung (universelles Selbst). Er wird also UNBEWUSST. In der Bibel wird ein unbewusster Mensch als "TOD" bezeichen (Lassed die Toten die Toten begrabebn).

Die ganze Evolution beruht nun darauf, daß der lebendige Geist in der Materie wieder erkennt, was er wirklich ist. (Göttlicher Geistfunke, der zum göttlichen Selbst gehört). Dieses bewusstwerden des Geistes in der Materie bewirkt die Evolution, und den Fortschritt. Das bewusst werden des Geistes in der Materie bewirkt die WAHRNEHMUNG. Wahr-Nehmung im Sinne von - ich nehme etwas für wahr, obwohl es nicht wahr ist. So hält der universelle Geist in einer Pflanze sICH für eine Pflanze. Was darüber hinaus geht, kann er sich nicht VORSTELLEN. Der universelle Geist in einem Tier hält sICH für dieses Tier. Was darüber hinaus geht, kann er sich nicht Vorstellen. Der universelle Geist im Menschen hält sICH für ein Mensch. Was darüber hinaus geht, kann er sich nicht vorstellen. Es ist also die Vorstellungskraft, die sich weiter entwickelt. (Der Geist wird in der Materie seines wahren Seins immer bewusster). Von einer eingeengten Vorstellung vom ICH zu einer weiter ausgedehnten Vorstellung vom ICH. Diese Weiterentwicklung geschieht durch die Wahrnehmungsfähigkeit. Je mehr Fähigkeiten der Wahrnehmung ein Lebewesen hat, um so weiter ist es im Geiste entwickelt. Mit der Weiterentwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit, geht die Weiterentwicklung der körperlichen Beweglichkeit einher. (Geistige Beweglichkeit gleich körperliche Beweglichkeit).
Kurz: Pflanze unbeweglich, Tier körperlich beweglich, Mensch körperlich und geistig beweglich.
Eine weitere Wirkung dieses universellen Geistes im Lebewesen sind die Triebe (Arterhaltung und Selbsterhaltung). Ohne diesen TRIEB, hätte der Mensch keinen Grund sich fortzupflanzen oder sich gar zu ernähren. Das wäre ihm zu lästig, und zu anstrengend. Dieser Geist ist also bildlich die "TRIEB-FEDER" die das "UHRWERK" (Lebewesen) Mensch antreibt.
Gleichzeitig wirkt dieser Geist als unser "GEWISSEN", da er der Spiegel der Seele ist, und das Wissen aus dem Selbst (Sehnsucht nach Geborgenheit und Einheit) in den menschlichen Verstand spiegelt.

So ist der universelle Geist aus dem göttlichen SEIN-Zustand "heraus gefallen" (Fall aus dem Paradies) und in Materie gebunden.

Der Mensch:

Im Menschen (jedem Lebewesen) ist also dieser göttliche Geistfunke, der den Körper belebt. Dieser göttliche Geistfunke wird in manchen Religionen oder Philosophien als menschliche SEELE bezeichnet. Was es im eigentlichen (genauen) Sinne nicht ist.

Bibel: Wißt Ihr nicht, daß Ihr der Schrein Gottes seid, und der GEIST GOTTES in Euch wohnet?

Bhagavad Gita:
Krishna sagt (als das Göttliche): ICH weile im Herzen eines jeden Menschen, doch ICH bin nicht in Ihm.
Nicht leicht zu verstehen, doch die Aussage zeigt das ICH Geist weilt in jedem Herzen, und das ICH Seele ist nicht im Menschen.

Somit besteht der Mensch zunächst aus Körper und belebendem Geistfunken. Da fehlt also noch etwas zur Dreiheit (dem göttlichen Prinzip entsprechend). Was fehlt, ist das persönliche ICH (Bewusstsein) des Menschen.

Wenn ein Kind geboren wird, hat es noch KEIN ICH Bewusstsein. Dieses Bewusste Sein entsteht erst durch die Sinneswahrnehmung.

Buddha: Durch Geistkörperlichkeit entsteht Bewusstsein.

Wenn sich also ein lebendiger Geistfunke mit einem materiellen Körper verbindet, entsteht ein Bewusstsein. Dieses Bewusstsein vom persönlichen ICH entsteht nun im menschlichen Geist (VERSTAND). Es muß also immer unterschieden werden, zwischen göttlichem Geist (individuelle Seele des Menschen) und menschlichem Geist (Verstand).
Hier treten schon die Ersten Begriffsschwierigkeiten auf.

Dieses besagte ICH - Bewusstsein (entstanden durch Sinneswahrnehmung und Erfahrungswerte im Leben) legt sich nun bildlich über das wahre SELBST - Bewusstsein des Menschen. Also ist das wahre Selbst des Menschen verdeckt (zugedeckt, in der indischen Philosophie als verschleiert bezeichnet (Schleier der Maya)). Auch Schleier des Vergessens - denn der Mensch hat vergessen was er wirklich ist.
Von nun an glaubt er PERSON zu sein, und sein ganzes Denken dreht sich in irster Linie um diese Person.

Um weitere Irrtümer zu vermeiden, bezeichne ich in Folge das ICH - Bewusstsein nur noch als das ICH (oder falsches Ich - da es eine Illusion der Sinneswahrnehmung ist, oder EGO), den göttlichen Geistfunken als SELBST (oder wahres Selbst), und den menschlichen Verstand als Geist. Denn genau im Auseinanderhalten und verstehen dieser Begriffe liegt die eigentliche Schwierigkeit.

Wie Freud schon richtig erkannte, haben wir das ICH (bei mir auch als ICH bezeichnet), das ES (als Selbst bezeichnet) und das Überich (als Geist bezeichnet).

Die Wahrnehmung im Verstand:

Die ICH-Vorstellung des Menschen, wirkt nun wie ein FILTER, der in den Verstand nur das durch läßt, was der eigenen eingeengten Vorstellung entspricht. Im Verstand des Menschen kommt über die Sinneswahrnehmung nur das an, was dieser ICH - Filter durch läßt. Menschen dieser Art werden durch die Sinneswahrnehmung gesteuert, und handeln nicht aus dem SELBST. Diese Menschen (die Masse (99%)) werden als Unbewusst bezeichnet, weil sie sich ihres wahren Selbst noch nicht bewusst sind. In der Bibel wird unbewusst als "TOD" bezeichnet, oder auch als "Blind" oder in Finsternis (Dunkelheit, Nacht) lebend.

Schopenhauer hat schon Recht mit seiner Aussage: Der Mensch kann nicht wollen was er will.

Der Geist des unbewussten Menschen ist Sinnbildlich eine Marionette an den Fäden der Sinne, und Sklave seiner eingeengten ICH-Vorstellung. Der unbewusste Mensch hat in seinem Geiste von seinem wahren Selbst noch keine Ahnung, weil das persönliche ICH (Vorstellung) das Ego (Egoismus) das Erkennen des wahren Selbst verhindert. Menschen dieser Art haben auch kein Gewissen. Denn ein Gewissen bedingt, daß Informationen aus dem wahren Selbst in den Verstand vordringen (wahr genommen werden). Erst wenn sich das bewusste SEIN des Menschen erweitert, und über die reine materielle Sinneswahrnehmung hinaus geht, wird auch das wahre Selbst im Menschen vom Verstand als innere Stimme wahr genommen. Dieser Vorgang bedingt ein EIGENSTÄNDIGES Denken.

Wer denkt nun?

Auch wenn die Wissenschaft immer noch davon ausgeht, daß das Hirn denkt, so ist das falsch. Das Hirn kann nicht denken, sondern unterliegt zunächst den Einflüssen der Sinneswahrnehmungen, den Empfindungen und Neigungen. Aus der Summe dieser Erfahrungswerte, ergibt sich eine Vorstellung, und der unbewusste Mensch denkt nur innerhalb dieser Vorstellungswelt.
In der Jugend kommen noch täglich durch die Lebensumstände neue Erfahrungen hinzu. Je älter ein Mensch wird, um so mehr "GEFESTIGT" ist er in seiner Auffassung, und läßt daher immer weniger Informationen in den menschlichen Geist vordringen (Filter). Sprich: er lernt nicht mehr dazu. Er schliest sICH ab.

In der heutigen Zeit schließt der Mensch seinen Geist immer früher ab. Das liegt erstens an der gezüchteten ICH - Überheblichkeit, und zweitens an der Überflutung des Geistes durch die Massenmedien. Dadurch wird "nichts" mehr WAHR genommen. Ohne Wahrnehmung keine Erfahrung, ohne Erfahrung kein geistiger Fortschritt. Aus diesem Zustand würde es kein Entrinnen geben, wenn es keine Instanz geben würde, die das Denken ÜBERPRÜFEN kann. Diese Instanz ist unser wahres SELBST (lebendiger göttlicher Geist). Als ein SELBST denkender Mensch kann man nur jemanden bezeichnen, der aus seinem wahren SELBST seine gedanken ÜBERPRÜFT. Durch diese Überprüfung, stellt er sein falsches Denken fest, das nur durch die Sinneswahrnehmung usw. gesteuert wird, und korrigiert eigenständig sein Denkverhalten. Dadurch gewinnt er nach und nach eine neue und weitere Vorstellung vom Leben.

Bhagavad Gita: Wer den Geist beherrscht, dem ist der Geist der größte Freuind.
Wer ihn aber nicht beherrscht, dem ist der Selbe Geist der größte Feind.

Um diese Geistesbeherrschung geht es in ALLEN wahren Religionen - wie auch immer es formuliert wird.

Bewusstwerdung:

Die Bewusstwerdung findet statt, indem ich im Geiste von mir (meinem persönlichen ICH (Ego) weg gehe, und mICH um Andere kümmere. Dadurch, daß sich ein Mensch nicht mehr so viel um sich, sondern um Andere kümmert, bekommt er mehr VERSTÄNDNIS (vom Anderen, vom Leben, vom wahren Selbst).
Vom Prinzip verhält es sich so: 100 % Ego gleich 0 % Erkenntnis aus dem Selbst und umgekehrt: 0 % Ego gleich 100 % Erkenntnis aus dem göttlichen Selbst.
Das Bewusste Sein weitet sich also aus, je weniger der Mensch in seinem Denken und Handeln von sICH ausgeht.
Wenn ein Jesus oder Krishna von ICH bin... redet, ist mit dem Ich immer der universelle Geist gemeint, also das wahre Selbst des Menschen.
Dieses EIGENSTÄNDIGE bewegen des Geistes von sich weg auf Andere, geht nur über den WILLEN. Über dem Willen, steht das wahre SELBST.

Bhagavad Gita: Der Geist (Verstand) herrscht über die Sinne, der Wille steht über dem Geist und ICH (göttlicher Geist - Selbst des Menschen) stehe noch über dem Willen.
(wir sehen auch hier deutlich, daß die Begriffe in den Aussagen der Religionen oder Philosophien, verschieden verwendet werden. Unwissende könnten dieses besagte ICH in dieser Aussage als das EGO (persönliches ICH) annehmen).

Was den bewusst werdenden Menschen also vom unbewussten Menschen unterscheidet, ist die ABSICHTLICHE Benutzung des Geistes, das SELBST Denken. Also kontrolliertes Leben, waches Leben, absichtliches Leben.

Jesus: WACHET - Buddha: lebt ACHTSAM.

ALLE wahren Religionen wirken darauf hin, den Geist (Verstand) durch KONZENTRATION zu beherrschen, und sich im Denken NICHT mehr von den Sinneswahrnehmungen beeinflussen zu lassen. Ein bewusst werdender Mensch hat dann nicht nur Empfindungen auf Grund von Sinneswahrnehmung, sondern auch Empfindungen aus seinem wahren Selbst. Somit haben diese Menschen auch ein GEWISSEN.

Goethe sagt es schon richtig: Zwei Seelen ach in meiner Brust ...

Diese zwei "Seelen" von denen Goethe spricht, sind eben die Empfindungen aus dem ICH (Begehren) und die Empfindungen aus dem SELBST - die durch den Verstand WAHR genommen werden.
Das wahre Selbst ist also nicht mehr "verschüttet" unter dem Ego, sondern bildlich rechts und links vom Verstand. Der Verstand muß sich dann entscheiden, wem er folgen will. Diese Entscheidungsgewalt ist der freie Wille. Darum haben es auch geistig strebende Menschen (bewusstwerdende Menschen) im Leben schwerer als unbewusste Menschen. Bewusstwerdung ist also AUSWEITUNG der geistigen Vorstellung, die dann nicht mehr nur das EGO einschließt, sondern auch das wahre Selbst.
Je weiter sich ein Mensch im Geiste entwickelt, um so weniger wird er auf sein Ego, und immer mehr auf sein wahres Selbst "hören". Das wahre SELBST ist aber in ALLEN Lebewesen GLEICH. Verschieden ist nur der Körper und das Bewusstsein auf Grund der Wahrnehmungsart. Ziel ist es, das Ego (die Vorstellung von einem persönlichen ICH) ganz und gar zu vernichten. Dann kann sich das wahre Selbst mit dem menschlichen Geist verbinden - was dann die Dreieinigkeit von Geist und Seele (wahres Selbst) im Körper bedeutet.
Dieser Mensch nimmt keine Unterschiede mehr WAHR zwischen Dir und Mir, zwischen Gut und Böse, usw. Da keine Unterschiede mehr WAHRgenommen werden, gibt es auch keinen GRUND mehr zum Handeln. Von diesem grundlosen Handeln spricht

Lao-Tsi bei seinem Tun ohne Tun (das nur selten erreicht wird).

Dieser Mensch ist auch nicht mehr TRIEBGESTEUERT, sondern er ist ja zu seinem Trieb und seinem Gewissen (wahres Selbst) geworden.

Einen antriebslosen Menschen kann man als "Tod" bezeichnen. In der Bibel wird der "Tod" des persönlichen Ich mit dem "Tod" der PERSON Jesus symbolisch gezeigt. Erst wenn diese persönliche ICH-Vorstellung aus dem menschlichen Geist verschwunden ist, kann die universelle GEIST-Vorstellung aus dem wahren SELBST zum Entstehen kommen. Was dann in der Bibel mit der Auferstehung des CHRISTUS (göttlicher Geist - unser Selbst) symbolisch gezeigt wird.
Der göttliche Geist verschmilzt mit dem menschlichen Geist (Vorstellung). Dieser Mensch sieht sICH nicht mehr als Person, sondern als göttlicher Geist. Darum kann der Auferstandene Christus dann auch sagen:

ICH (göttlicher Geist) bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater (göttliche Seele) den durch mICH.

Diese Aussage hat also NICHTS mit der PERSON JESU zu tun. Der mystische Tod bezeichnet auch das Erlöschen (bei Buddha) der ICH-Vorstellung im menschlichen Geist.

Die Auferstehung bedeutet die NEUE Vorstellung (der NEUE Mensch) im Geist des Menschen aus dem wahren Selbst. Der Mensch wird im Geiste EINS mit seinem wahren SELBST - dem göttlichen Geist.

Die Himmelfahrt symbolisiert die Wiedervereinigung des universellen Geistes mit der universellen Seele. Dieser Mensch kann dann wirklich sagen:

Der Vater (göttliche Seele) und Ich (göttlicher Geistfunge) sind EINS.

Der Buddha spricht nicht von einer Seele. Das braucht er auch nicht, sondern er zeigt "nur" den Weg zur Vernichtung des persönlichen ICH. Der Buddha spricht von einem nicht beharrenden Selbst. Doch mit diesem Selbst ist die persönliche ICH-Vorstellung gemeint (Ego), die eben eine reine Illusion ist. Weiter spricht er von Erwägungsfrei - was eben auch bedeutet, daß der Mensch keine spekulativen "Berechnungen" zum eigenen Vorteil (Ego) im Geiste hat. In den höheren Fähigkeiten spricht er vom Beherrschen des Geistes: Wenn bei dem der Geist gefestigt, hämmerbar, geschmeidig, unerschütterlich, so lenkt er den Geist ....
Die Stufe des "Todes" bezeichnet der Buddha als "Nichtetwasheit" (oder das Erlöschen) . Danach kommt die "weder Wahrnehmung noch nicht wahrnehmung". Dann im unendlich ist der Raum. Dann im Unendlich ist das Bewusstsein. Hier wird vom Buddha also die höchste Stufe des bewussten Seins in Worten verdeutlicht, und nicht symbolisch wie in der Bibel.

Zu Denken geben sollte jedem Religionsinteressierten die Aussage des Buddha: Durch die Luft fliegt er, über Wasser geht er, erscheinend und verschwindend geht er durch Mauer und Felsgestein ... GLEICH wie es von Jesus nach der Auferstehung (dem CHRISTUS) berichtet wird!
Dieses sind natürlich geistige Zustände, (und hat nichts mit einem körperlichen über Wasser gehen zu tun) welche die Vorstellung der Massen weit überschreitet.

Lao-Tsi spricht von mindern und abermals mindern. (auch hier ist das persönliche ICH gemeint). Gleiches gilt für die Aussage eines Philosophen: Du mußt täglich sterben (was täglich sterben soll ist die persönliche Ich-Vorstellung). Ein weiterer Philosoph spricht: Jage das Ich hinaus, und das Ich tritt ein (hier ist von ICH - EGO - das ausgetrieben werden soll - und vom Ich - SELBST - das eintritt die Rede). In der Bhagavad Gita ist die Rede von einer individuellen Seele (der göttliche Geist - Selbst - im Menschen) und einer Überseele (die universelle göttliche Seele) die unsterblich sind. Weiter steht in der Bhagavad Gita: Gib alle Deine Handlungen Mir (dem Gott) dar. Oder auch: Du sollst auf die Früchte (Ergebnis) Deiner Handlungen verzichten. Woraus sich ergibt, daß man nicht für sICH (Ego) handeln soll, und was auch auf das Tun ohne Tun heraus kommt.

Was die Psychologen vom Menschen bis in´s Detail kennen, ist das persönliche ICH und eben NICHT die Seele (individuelles SELBST). Wenn in der Psychologie also von PSYCHE die Rede ist, so glauben die Psychologen zwar von einer Seele zu sprechen, doch in Wirklichkeit sprechen sie nur vom EGO.

Der Vorgang der Bewusstwerdung ist ein fortlaufender Prozeß, und Eingeweihte sprechen von den 22 Bewusstseinsstufen. Diese Bewusstseinsstufen werden in der Bibel SYMBOLISCH gezeigt. Darum ist - WAS IST BEWUSSTSEIN - auch nicht festzulegen. Man könnte aber sagen: Bewusstsein ist das, was dem Menschen im Geiste von seinem wahren SELBST bewusst geworden ist. Bei dieser Aussage muß man natürlich wissen, was mit dem wahren Selbst gemeint ist. Doch dieses (Bewusstsein oder Seele) ist weder zu messen noch nachzuweisen, und daher von der Psychologie auf theoretischem Wege (Studium) nicht zu erfassen.

Unterbewusstsein:

Dieses, unser wahres Selbst, göttlicher Geistfunke, wird von den Psychologen als Unterbewusstsein bezeichnet. In dieses Unterbewusstsein (auch Seele) wird vom Menschen im Verlaufe des Lebens, alles verschüttet, was vom Geist nicht verarbeitet wurde. Alle negativen Ereignisse, schlechte Lebenserfahrungen, Ängste, Sorgen und Nöte. Dazu noch alles, was der EGO-Filter (Block) schon garnicht in den menschlichen Geist hinein gelassen hat. Alles, was an irdischem am wahren Selbst haftet (in der Seele verankert ist), muß irgendwann vom Geist verarbeitet werden. Wenn nicht in diesem Leben, so eben in einem Anderen. Auf diese Weise ist sowohl das Karma, als auch die Wiederhgeburt zu verstehen.
So lange noch ein Ego vorhanden ist, ist dieser Mensch auch noch annähernd von Psychologen zu analysieren. (je mehr Ego, um so leichter zu analysieren - je weniger Ego um so undurchschaubarer oder gar unverständlicher wird dieser Mensch für die Psychologen).
Ein Mensch, der das wahre Selbst verwirklicht hat, ist von den Psychologen (Theoretikern) nicht mehr zu verstehen. Da die Masse der Menschen aber unbewusst ist, beruhen die Erfahrungswerte der Psychologen auch hauptsächlich auf dem unbewussten (also den Trieb- und Sinnesgesteuerten) Menschen. Daher genügt dieses Wissen auch für Politiker, Direktoren, Manager und Werbefachleute, um die Massen zu BEEINFLUSSEN und zu STEUERN. Denn nur unbewusste Menschen lassen sich leicht manipulieren. Ein bewusster Mensch hingegen ist nicht mehr manipulierbar.

Über den Psychologen stehen die Philosophen. Sofern es keine STUDIERTEN Philosophen sind, sondern Menschen die aus eigener Erfahrung im Leben zu höheren Erkenntnissen der Dinge wie sie sind kamen. Diese Philosophen verwenden bei Ihren Aussagen natürlich Begriffe, die der damaligen Zeit entsprachen, und damals vom Umfeld auch verstanden werden konnte. So ist zu verstehen, daß öfters verschiedene Begriffe für die gleiche Sache verwendet wurden. Einige Neuzeitlichen Philosophen haben aus Eitelkeit (EGO) verschiedene neue Begriffe hervor gebracht, um ihre Philosophie "besser" verdeutlichen zu können. Das macht den Wirrwarr perfekt. Die GEMEINTE Bedeutung der Begriffe - SELBST, GEIST, SEELE, BEWUSSTSEIN, ICH, EGO, usw. kann man bei der Lektüre von verschiedenen Philosophen oft nur verstehen, wenn man die ganze Philosophie kennt.
Gleiches gilt leider auch bei den Religionen, die ja auch (wie bei den Philosophen) zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten von verschiedenen Personen verkündet und von anderen Personen niedergeschrieben wurden.
Doch gibt es auch klare Aussagen, deren Bedeutung für Verstehende auch eindeutig sind. Die Aussage von Immanuel Kant: Jetzt weis ich was ich bin, Feuer bin ich, Licht, worauf ich meinen Geist richte kommt zum Entstehen, wovon ich ihn zurückziehe, das zerfällt zu Asche.
Fest steht, je höher die Erkenntnis einer Aussage - einer Schrift - um so weniger wird sie verstanden. Das liegt an dem oben erwähnten EGO-FILTER. Der menschliche Geist erfaßt nur diese Aussagen, die der eigenen ICH-Vorstellung entsprechen. Daher ist diese Aussage sehr richtig: Wenn ein Affe ins Buch schaut, schaut ihm ein Affe entgegen.

Die Wiedergeburt:

Wird nun diese oben gezeigte Vollendung in diesem Leben nicht erreicht, stirbt nur der Körper. Der universelle Geistfunke (persönliche Seele - individuelles Selbst) stirbt nicht.
Für einen Menschen, dessen Geist am persönlichen ICH haftet, bedeutet das den Tod. Doch für einen Menschen, der sein wahres Selbst verwirklicht hat, bedeutet es die Freiheit aus der Gefangenschaft.

Was in der individuellen Seele verankert ist, sind die Erfahrungswerte, die Erkenntnisse, die Talente und Fähigkeiten, und die Zu- und Abneigungen (Begehren). Ausschlaggebend für eine Wiedergeburt sind die Zu- und Abneigungen, genauer das BEGEHREN. Ohne Begehren für sICH gibt es keine Wiedergeburt. Jeder Mensch der geboren wird, wird aus Begehren geboren. Daher ist auch der vorherrschende Egoismus in dieser Welt zu verstehen. Ist also noch ein Begehren für siICH im individuellen Selbst (lebendige und geistige Vorstellung) vorhanden, muß sich nach dem Gesetz diese Vorstellung wieder MATERIALISIEREN.

Dieses individuelle Selbst wird also entsprechend seiner VORSTELLUNG wieder in einem Körper geboren. In eine andere Gegend, mit anderen Eltern, in andere Situationen und Lebensumstände. Der Geist dieses Menschen nimmt wieder diese Vorstellung an (das sind meine Eltern, das meine Geschwister, usw.), er hält sICH für diese Person. Durch Lebenserfahrungen, verändert sich die Vorstellung, durch Änderung der Vorstellung verändern sich die Lebensumstände, durch Veränderung der Lebensumstände wieder die Vorstellungen. So lebt der unbewusste Mensch in ABHÄNGIGKEIT seiner Sinneswahrnehmung und schreitet von Geburt zu Tod und Wiedergeburt.
Eine geistige Vorstellung geht nie verloren (haftet am individuellen Selbst). Ein Verändern der Vorstellung ist NUR im materiellen (körperlichen) Leben durch Erfahrungswerte möglich.
Es sollte auch für jeden denkenden Menschen verständlich sein, daß es diese Wiedergeburt gibt. Denn würde der Mensch immer wie ein leeres Blatt Papier geboren werden, gäbe es weder Evolution noch Fortschritt.
Auch sollte verständlich sein, daß der Mensch auf jeden Fall von einer Lebens-ENERGIE belebt wird. Würde diese Energie auch beim körperlichen Tode vernichtet werden, so müßte irgendwo im Universum eine "Maschine" sein, die dauernd neue Energie erzeugt. Das gibt es aber nicht. Es gibt nur die ewig existierende Lebensenergie des universellen Geistes, die entsprechend von Vorstellungsveränderungen, immer neue materielle Formen (Körper) annimmt.
Der Mensch wird mit den unverarbeiteten Erfahrungswerten (auch den Negativen) aus allen früheren Leben geboren, und entwickelt sich möglichst in jedem Leben weiter. Doch ein Rückschritt ist auch möglich.

Für das wahre Selbst ist ein ganzes Leben nicht mehr wie ein Tag für die Person. So wie die Person am nächsten Tag aufwacht, und noch weis, was sie "Gestern" getan hat, so nimmt das wahre Selbst beim Tod auch alle Erfahrungswerte (kein studiertes Wissen) mit, und erweckt diese wieder im nächsten Leben. Nur so ist zu verstehen, daß der Eine dieses und jenes schneller versteht, und der Andere eben nicht. Nur so sind Talente des Einen in jungen Jahren zu verstehen (sogenannte Genies), die Andere im ganzen Leben nicht verwirklichen können.

Das materielle Leben dient dem universellen Geist zum AUSLEBEN seiner geistigen Vorstellung. Nur weil der Mensch unter die Herrschaft seiner Triebe und Sinneswahrnehmung (EGO) gerät, versteht er das nicht.

Wenn eine PERSON stirbt, bedeutet es für die Seele (SELBST) das Leben. Wenn eine Person geboren wird, bedeutet es für das wahre SELBST den Tod.

Dieses wahre Selbst in unserem Körper wieder LEBENDIG zu machen, das ist unsere Aufgabe.
©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.


Counter