Wissen vom Leben:

Wie lang ist der Weg?

Zeitspanne 21 Jahre.
21 Jahre braucht der Mensch vom Kind zum Erwachsenen.
21 Jahre braucht der Mensch um eine Familie zu gründen und Karriere zu machen.
21 Jahre braucht der Mensch um die Vollendung zu erreichen.

Mit 63 Jahren, kann der Mensch ALL das erreicht haben. Es braucht also KEINER auf etwas zu verzichten, denn es ist NOTWENDIG, ALLE Erfahrungen zu sammeln. Denn sowohl von Kindheit zum Erwachsenen, als auch Karriere in der Welt, wie auch das Streben nach Vollendung, ist EIN fortlaufender Prozess. KEINER wird die Vollendung erreichen, wenn ihm auch nur EINE Sache (ein Erfahrungswert) fehlt. Am Ende der Reise muss der Mensch mit Freuden sagen können:

ICH HABE AUSFÜHRLICH GELEBT

Nur so geht man in die Ewigkeit ein – und NICHT, wenn man glaubt, noch etwas versäumt oder ausgelassen zu haben. Wer noch glaubt, etwas AUSLASSEN zu müssen, oder auf etwas VERZICHTEN zu müssen, um die Vollendung zu erreichen, wird nicht dahin kommen. Denn es wird ihm immer das Ausgelassene oder das Verzichtete FEHLEN.

Darum: Lebe AUSFÜHRLICH und ABSICHTLICH – und sei Dir Deines Handelns (in Tat, Wort und Gedanken) zu jeder Zeit voll BEWUSST.

Das Ganze verläuft in dieser Art.

Das Kind wächst zum Jugendlichen heran, und wenn es Glück hat, bekommt es Anstand und Moral aus der Erziehung vermittelt. Der Jugendliche lernt zunächst weil er muss. Erst später wächst das EIGENE Streben – in ein Beruf, oder in ein Studium. Hier sollte das BEWUSST – werden beginnen. Langsam hat er genügend gelernt, um eine Karriere mit Verantwortung anzustreben, und/oder eine Familie zu gründen. Auf diesem Weg, sollte er (der Mensch) schon ABSICHTLICH (bewusst) Handeln. Doch nicht aus Gier, sondern um eine AUFGABE zu erfüllen. Diese Aufgabe sollte Spaß machen, und sollte möglichst schon nach den rechten Prinzipien ausgeführt werden. Damit meine ich MINDESTENS das Beobachten seiner Taten, Worte und Gedanken, und WARUM er dieses tut. Auf diese Weise, wird der Mensch SICHER (wie auch immer) zum Erfolg kommen. Doch dieser Mensch strebt noch NICHT nach geistigem Fortschritt, sondern nach Erfolg für Karriere und/oder Familie. Auch wenn er jeden Sonntag in die Kirche gehen sollte, täglich nach Mekka beten sollte, oder irgendwelche religiösen Zeremonien befolgen sollte. Denn sein Geist ist noch in die materielle Welt gerichtet. Wenn dieser dann anfängt, auch KONTROLLIERT zu leben (in Tat, Wort und Gedanken), dann erkennt er, dass er durch seinen erworbenen Reichtum, durch seine Position, durch seine Freunde und Familie ... usw. KEIN dauerhaftes Glück findet. Der entschließt sich ernsthaft, ab JETZT und SOFORT, nur noch nach geistiger Reife zu streben. Dieses ist ein komplettes UMDENKEN – vom Streben nach materiellem Reichtum (von dem er SATT geworden ist) zum Streben nach geistigem Reichtum (nach dem es ihm verlangt).

Darum ist in der Bibel auch die Rede von: KEHRT UM!

Auch die Aussage von Jesus: „Gib all Dein Reichtum den Armen, und folge mir nach! Der Buddha sagt das auf folgende Weise: Der lässt sich Bart und Haupthaare scheren, und zieht – nachdem er eine große oder kleine Familie aufgegeben hat, nachdem er einen großen oder kleinen Reichtum hinter sich gelassen hat – aus dem Haus in die Hauslosigkeit! Das ist die UMKEHR im GEISTE. Wie zuvor gesagt, es kommt darauf an, in welche Richtung der Geist des Menschen (Verstand) gerichtet ist. DAS kommt zum Entstehen. Wie auch schon erwähnt, es ist nicht das Verlassen oder Aufgeben als SOLCHES wichtig, sondern in ERSTER Linie das UMDENKEN! Doch wenn dieser Mensch durch seinen Manager Posten gezwungen ist, betrügerisches zu tun, dann wird er diesen Job aufgeben. Oder, wenn er durch die Familie gezwungen ist, gegen seine Überzeugung zu handeln, dann wird er diese aufgeben. In beiden Fällen ist es ihm egal, wie viel er verliert – Geld, Freunde, Ehepartner, Kinder, usw. – denn der geistige WEG ist ihm wichtiger. Manche gehen nach Indien in ein Ashram. Doch ist das unnötig. Denn egal, wo man sich hinbegibt, die eigenen Probleme, die man bewältigen muss, wird man immer überall hin mitnehmen. Man kann also auch bleiben wo man ist. Doch dieser, fängt auf jeden Fall ein ganz NEUES Leben an, mit der gegensätzlichen Zielrichtung als zuvor! Wenn er zuvor zu 90% für den Beruf oder die Familie da war, und zu 10% für geistiges, so ist es jetzt genau UMGEKEHRT. Doch der Bewusste, der nur 10% seines Geistes für irdisches benutzt, leistet damit mehr als der Unbewusste mit 100% seines Geistes. Denn er handelt schon aus Erkenntnis, und nicht aus Buchwissen. Hier fängt im Buddhismus die eigentliche Lehre an. (10. Bewusstseinsstufe) Dieser Mensch begibt sich auf den WEG.

<<Das ist eine sehr wichtige Stufe. Ein Abwenden von materiellen Streben, und ein Hinwenden zu geistigem Streben nach Erkenntnissen (jetzt will ich es wissen). Dieser Mensch gewinnt eine ÜBERSICHT – gleich wie wenn er auf dem Berg steht, und ins Tal blickt. Alles Irdische ist „klein“ für Ihn. Dieser Mensch sieht auch seine Mitmenschen „klein“, wie sie ihren Begierden und Verlangen hinterher laufen, und dadurch noch beeinflussbar sind. (So, wie die Eltern ihre Kinder sehen, und Mitleid haben, wenn ihnen ein Leid geschieht). Dieser Mensch hat noch Mitleid mit den Menschen, und denkt: Oh, diese Armen Menschen sind noch GEBUNDEN, und ich bin FREI. Durch dieses Mitleid entsteht ihm Liebe, wodurch er auf die nächste Stufe kommt>>

Du siehst, um sich ernsthaft auf den WEG zu begeben, braucht der Mensch erst seine Erfahrungen – mitten aus dem LEBEN, und er muss eine gewisse geistige Reife erlangen. Das benötigt seine Zeit, und diese Entscheidung, wird zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr getroffen. Wahrscheinlich nicht vor dem 30. und nicht mehr nach dem 50. Lebensjahr. Ausnahmen mag es geben? Auch der WEG, verläuft mitten im Leben (Nur ab und zu zieht sich der Mensch für eine „Verdauungszeit“ zurück). Nur seine geistige Einstellung hat sich geändert. Hier fängt der wahre „Künstler“ an, weil der Künstler eben NICHT um des Geldes Willen arbeitet. Auch fängt hier erst die ernsthafte und gezielte BEFREIUNG von den Bindungen an. Der macht sich FREI, weil er seine Bindungen ERKENNT (vorher sind sie noch nicht in diesem Ausmaß zu erkennen). Durch den geistigen Fortschritt, kommt der Mensch auch UNGEWOLLT zu Erfolg, zu EHRE und ANERKENNUNG. Bis er zum „höchsten Punkt“ kommt. (14. - 15. Bewusstseinsstufe). <<>> Das sind die Menschen, die wir als Genie bezeichnen. (Sofern diese überhaupt erkannt werden). Wer so weit gekommen ist, der erkennt, dass sein Werk das er aus Idealismus leistet, von Anderen nur vermarktet wird. Der erkennt, dass er nur ausgenutzt wird – ausgepresst wie eine Zitrone (Leistung), um hinterher weggeworfen zu werden. Angeekelt, distanziert er sich geistig immer mehr vom irdischen Treiben. Dadurch verliert er seinen Erfolg, (16. Bewusstseinsstufe) weil sein Geist sich so weit von der materiellen Ebene entfernt hat, dass für Ihn, im materiellen Leben, nichts mehr zum Entstehen kommen kann. So kommt er in die tiefsten Tiefen seines „Unterbewusstseins“. Er ergründet sich Selbst – er geht seinem wahren Selbst auf den GRUND.

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Wer diese Tiefe (Unterbewusstsein) (Orpheus in der Unterwelt - das Tal der Angst – das Tal der Tränen – das Tal der Finsternis) durchlebt, und seine tiefsten Ängste überwunden hat (18. Bewusstseinsstufe), durchlebt hat (wie Hiob), der kommt zur inneren Ruhe und Ausgeglichenheit. Der hat sein EGO überwunden - Angst und Stolz überwunden – Erregung (Wut, Hass, Neid) überwunden – Zuneigung und Abneigung überwunden. Der taucht wieder auf aus seinem Unterbewusstsein, aus seinen tiefsten und wahren SELBST, das er gefunden hat. Der erkennt sein wahren SELBST (19. Bewusstseinsstufe), als sein ICH. (ICH BIN ES). Aus dem eigenen Geist (Verstand) wird der NEUE Mensch geboren, unser wahres Selbst kommt zu Entstehen. (20. Bewusstseinsstufe) Wie die Bibel sagt – Jesus: Aus dem Geist wird der NEUE Mensch geboren – nicht aus dem Fleische. Dieser lenkt seinen Geist (Verstand) - UNBERÜHRT von irdischer Beeinflussung und vollkommen FREI geworden - wohin es ihm beliebt. Der schafft sich SELBST aus seinem SELBST eine NEUE WELT.

Dieser herrscht mit seinem Geist über die Materie.

Auf diese Art erreicht der Mensch seine Vollendung. menschlicher Geist und göttlicher Geist werden EINS. Es gibt keinen Unterschied (Zwiespalt) mehr zwischen Verstand und Herz. (20. + 21. Bewusstseinsstufe) Der geht in die unendliche Ewigkeit. Für einen Menschen, der das vollbracht hat, gibt es keine Wiedergeburt mehr. Der bleibt ewig in der EINHEIT. Wie der Jesus sagt: Der Vater und ICH sind EINS. <<>> Diese Entwicklung, (von der 10. bis zur 21. Bewusstseinsstufe) bis hin zur Vollendung, kann in 21 Jahren bewältigt werden. Wenn sich Menschen, für irdisches und vergängliches Wohl (Karriere oder Studium) über Jahre abmühen, warum sollten sie nicht den GLEICHEN Zeit- und Anstrengungsaufwand betreiben, um die Vollendung zu erreichen?

Wer sich auch immer, im geistigen Streben nach Vollendung so bemüht, wie der Jugendliche für sein Studium, der Geschäftsmann für seine Karriere, der Geizhals für sein Geld, der wird SICHER ans Ziel kommen.

(Diese Zeitangaben sind selbstverständlich nur ungefährwerte). Doch sollte man sich keine Zeitrahmen setzen, denn jeder Mensch ist individuell verschieden, und manche schaffen ein paar Stufen schnell hinter einander (weil die Erfahrungswerte vorhanden sind), um dann auf einer anderen Stufe über Jahre zu hängen (weil eben noch gewisse Erfahrungswerte fehlen, und gesammelt werden müssen). Es können „Stufen“ übersprungen werden, aber keine Erfahrungswerte. Wenn etwas fehlt, dann muss man zurück und es nachholen. Ich kenne noch ein Zitat, das ungefähr so lautet: Wer 90 Jahre alt wird, soll 30 Jahre lernen, sich 30 Jahre um die Familie (als Pflicht und Aufgabe) kümmern, und 30 Jahre nach der Vollendung streben. Die Voraussetzung ist allerdings, dass man schon in jungen Jahren zumindest BEWUSST wird, und weiterhin bewusst lebt. Sonst kann man sich im Alter NICHT auf den Weg machen, weil man nicht gewohnt ist SELBST zu Denken, und weil man unbewusst keine Erfahrungswerte sammeln kann.

Mach was Du willst, aber lebe unter allen Umständen absichtlich und bewusst.

Um die Zeit brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen. Denn was Du in diesem Leben nicht schaffst, das kannst Du im nächsten Leben vollenden. Ein bewusstes Leben ist immer eine beschleunigte geistige Entwicklung. Viele Menschen die auf die Suche gehen, haben in früheren Leben schon eine gewisse Bewusstseinsstufe erreicht, und machen in DIESEM Leben WEITER. (wie sollte es sonst diese Talente in jungen Jahren geben) Sie brauchen also NICHT alles zu durchleben, weil sie schon gewisse Erfahrungswerte haben. Aus ihrer ganzen ART, SIND sie schon auf einer höheren Bewusstseinsstufe, ohne die früheren Erfahrungen nochmals durchleben zu müssen. Es kann also für jeden Menschen sehr unterschiedlich sein, wie lange er braucht. Wir sind alle zusammengesetzte Puzzleteile, aber meistens FALSCH zusammen gesetzt. Das ist dann die Disharmonie im Leben. Beim Einem müssen nur zwei Teile ausgetauscht werden, um das RICHTIGE Bild entstehen zu lassen, und beim Anderen muss ALLES umstrukturiert werden - je nach Vorleben und Erfahrungswerten. Das RICHTIGE Zusammensetzen, sind die RICHTIGEN Erkenntnisse - und man kann immer nur eine Erkenntnis nach der Anderen gewinnen. Denn diese bauen aufeinander auf. (Ohne das Fundament kein Hausbau, ohne den Hausbau kein Dach). Wer also schon in der Jugend falsch lebt (kein Fundament baut), wird es schwer haben, den Einstieg in die geistige Welt zu schaffen. Wer als Erwachsener nicht lernt seine Aufgaben und Pflichten zu erfüllen (kein Haus baut), wird es schwer haben, auf den Weg zu kommen (ein Dach über dem Kopf zu bekommen).

Erst rechtes Leben, dann Pflichterfüllung, dann der Weg. Doch auf dem geistige Weg geht Dir NICHTS verloren.

Der Mensch muss auf seinem Wege beide Pole (Materie und Geist) kennen lernen, um letztendlich die Mitte zu finden. Zunächst strebt der Mensch in´s Materielle und wird Gebunden. Dieser Mensch im Extrem, verachtet alles Geistige (die religiösen, die geistig strebenden).

Der Weg ist die Befreiung – die Umkehr.

Dadurch kommt der Mensch zum Geistigen. Auch hier geht er in´s Extrem. Dieser Mensch verachtet alles Materielle (die Gier nach Geld, das Streben nach Eigentum und Besitz).

Man muss beide Enden eines Fadens kennen lernen, um die Mitte zu finden.

Hat der Mensch BEIDE EXTREME durchlebt und kennen gelernt, erkennt und versteht er die EINHEIT beider Welten (Materie und Geist). Die materielle Welt ist das „Spiegelbild“ (ich nenne es Projektion) der geistigen Welt. Also jeweils genau das GEGENTEIL (umgekehrt – umgedreht). Diese Extreme sind nur Auffassungssache des Geistes. Der erkennt, dass beide zusammen eine Einheit bilden, und VERSÖHNT sich wieder mit der Welt und den Menschen. Für diesen Menschen ist das materielle Leben ein SPIEL des Geistes. Was er sich geistig vorstellt und wünscht, das kommt im Materiellen zum Entstehen.

Der herrscht geistig über die Materie.

 

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.