Wissen vom Leben:

das (sich kein Karma erzeugen) ist für einen Menschen der mitten im Leben steht und Verpflichtungen hat viel schwerer zu erreichen , (Familie, Beruf und so weiter.......))) Wie siehst Du das Demetrius ?

Wie Du oben siehst, BRAUCHEN wir also die Erfahrung des Lebens! Durch Zurückgezogenheit (Ashram, Kloster), ist noch KEINER zur Vollendung gekommen! Denn, wenn wir zurückgezogen leben, bekommen wir keine Erfahrungswerte mehr. WAS sollten wir dann noch geistig verarbeiten können? Selbst im Kloster oder Ashram MUSS gearbeitet werden (Arbeit macht frei). Denn wenn man KONZENTRIERT bei der Arbeit ist, ist man bei Gott - weil man sich Selbst VERGISST! Also kann man auch im ganz alltäglichen Leben gewissenhaft seine Arbeit machen, und sammelt so wahrscheinlich schneller und mehr Erfahrungen. Wir können NICHT davon laufen. EGAL, wo wir hingehen, wir nehmen unser ICH (Ego) mit, und dem entsprechend läuft das Schicksal ab. Das „ablaufen lassen“ des Karmas besagt eben NICHT, dass man sich vom irdischen Leben zurück zieht, sondern dass man sICH von den Ereignissen, Situationen und Schicksalsschlägen, die KOMMEN, nicht mehr beeinflussen oder beeindrucken lässt. Wenn ich mich KÜNSTLICH von der Welt zurück ziehe, dann entziehe ich mich selbst meiner Erfahrungswerte, die mir gerade helfen, mein Ego zu erkennen. Was ich aber nicht erkenne, das kann ich auch nicht bekämpfen, oder davon kann ich mich auch nicht BEFREIEN. Diese BINDUNGEN, die wir eingehen, werden doch erst dann erkannt, wenn diese Sache, zu der wir eine Bindung haben, verloren geht. Wenn ich mich nun von dieser Sache KÜNSTLICH lossage, habe ich doch NOCH diese Bindung. Ich habe nicht die Bindung gelöst, sondern die Sache weggeworfen. Der Buddha spricht immer von der WURZEL, die ausgerissen werden muss. Wenn ich mich von einer Sache künstlich trenne, ist das so, wie wenn ich die Blätter abschneide, aber die Wurzel im Boden lasse. Die BINDUNG ist die Wurzel, und nicht die Sache, an die wir gebunden sind. Das Begehren ist die Wurzel, und nicht das Geld. Die Lust ist die Wurzel, und nicht das gute Essen. Das Verlangen ist die Wurzel, und nicht die Ehrung. Diese Wurzeln, werden uns aber nur MITTEN im LEBEN bewusst. Also wenn wir uns dem Leben stellen, und nicht davonlaufen. So lange wir dieses haben: Begehren, Lust, Verlangen, Gier – werden wir auch dieses haben: Wut, Hass, Neid, Eifersucht. Genau diese Dinge (Sucht und Ergebnis der Sucht) sind die UR-SACHEN für ein Karma. Diese Dinge nimmt man aber mit, egal wo man hin geht – ob in die Wüste oder in die Großstadt.

Überwinden kann man diese Süchte, und das Ergebnis der Süchte aber nur durch Erfahrung – MITTEN im LEBEN.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.