Wissen vom Leben:

Schlechtes Karma kann ja durch gute Taten aufgehoben werden oder darf man das so nicht verstehen?

Nein, das darf man so nicht sehen. Sonst könnten wir ja bei den Kirchen den Ablas wieder einführen. Dass also reiche Leute Geld spenden, und Ihnen dadurch ihre „Sünden“ (Karma) vergeben werden. Es gibt also kein Aufheben eines „schlechten“ Karmas. Denn es wurde erzeugt (Ursache) und diese Ursache MUSS ihre Wirkung hervor bringen. Das – ein Aufheben - ist unumgänglich. Es geht nur darum (wie oben gezeigt), sich von diesem Ergebnis in seinem JETZIGEN Handeln nicht beeinflussen zu lassen. Bibel: Wahrlich, wer das Gute tut, um des Lohnes willen, der hat seinen Lohn schon. So kann man sich auch nicht ABSICHTLICH ein gutes Karma erzeugen, denn der Beweggrund - ein gutes Ergebnis (Karma) erreichen zu wollen - steht dem entgegen. Denn alleine der Gedanke: „ICH erzeuge mir ein gutes Karma“ – ist schon Egoismus und nährt nur das Ego. Leider fangen sogar die Buddhisten damit an, SCHULUNGEN für Geld zu geben, wie man sich ein gutes Karma für das nächste Leben aufbaut? Der Vorteil bei diesen Kursen ist es, dass sich keiner beschweren kann. Denn es kann keiner zurück kommen, wenn das mit dem guten Karma nicht geklappt hat. Es ist wie mit der früheren Sündenvergebung für Geld. Es kann keiner beweisen oder garantieren – doch Gel verlange sie dafür. Bibel: Wenn ihr das Gute tut, dann soll die rechte Hand nicht wissen, was die linke tut. Man soll also einfach das Gute tun, und sich um das Ergebnis nicht kümmern. Denn beim schlechten Handeln kümmern wir uns ja auch nicht um das Ergebnis - oder? Die einfache Regel bei Buddha für ein gutes Karma lautet: Seid GEBEFREUDIG (also gerne und mit Freuden geben und helfen wo es möglich ist), und kurz gesagt dieser Spruch: Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu. (bei Buddha ist das etwas länger - aber kommt auf das Prinzip heraus). Ungefähr in dieser Art: Wenn es Dir unlieb ist, wenn man Dich Deines Geldes beraubt, weil Dir dadurch Leid und Kummer entsteht, so sollst auch Du Dich des Nehmens vom nicht gegebene enthalten. In dieser Art weiter mit allen Dingen, die einem SELBST unlieb sind, und die einem Leid und Kummer erzeugen. Dieses soll man anderen Menschen nicht zufügen. Das ist das Einzigste, was man beachten muss, um ein gutes Karma zu erreichen - aber eben NICHT um des Karma Willen (Lohnes) Handeln, sondern einfach machen.

©Demetrius Degen


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