Wissen vom Leben:

Mit dem Schicksal hadern und über Gott und die Welt schimpfen, kommt mir sehr bekannt vor, aber sollte ich nicht lieber mit mir hadern, wenn ich selbst es war die diese Ursache gesetzt hat und nun die Wirkung erfahre ?

Man soll auch nicht mit sich Selbst hadern. Denn erstens muss man sich auch Selbst verzeihen können, und zweitens dienen die schmerzhaften Ereignisse nur der eigenen geistigen Entwicklung. Probleme oder sogar viel Probleme, bekommt man NUR, wenn man REIF für eine neue Erkenntnis ist. So ist auch zu verstehen, dass manche Menschen ihr Leben lang fast keine größeren Probleme haben. Sie lernen nicht dazu, bleiben stehen, und kommen daher nicht an die Schwelle, die einen Schmerz benötigt, um weiter zu kommen. Das sind die Toten, die ihre Toten begraben sollen. (Bibel) Die geistig Toten (unbewussten) sollen ihre körperlich Toten begraben. Diese Menschen sind noch sehr weit von einem geistigen Weg entfernt. Um ein Pferd über eine Hürde zu bringen, muss man ihm auch die Sporen oder die Peitsche geben, um es anzutreiben. Wenn das Pferd aber zwischen zwei Hürden stehen bleibt ... nützt keine Peitsche etwas. Man gibt immer Gott oder den Anderen die Schuld, wenn etwas nicht so läuft wie man will. Daher soll man schon erkennen und verstehen, dass wir uns selbst diese Probleme oder dieses Schicksal aufgebaut haben. Doch sich darum SELBSTVORWÜRFE zu machen (was muss ich früher für ein böser Mensch gewesen sein, dass mir so viel Leid widerfährt oder was habe ich bloß verbrochen?) ist sicherlich falsch. Das Schicksal ist dazu da, um uns in die entsprechende SITUATION hinein zu bringen, damit wir etwas lernen. Wie wir mit dieser Situation umgehen, liegt dann an uns – und zwar JETZT und HEUTE. Der sich geistig entwickelnde Mensch durchlebt kontinuierlich verschiedene SITUATIONEN in seinem Leben. Der Unbewusste bleibt in EINER Situation stecken, und bewegt sich nicht weiter. Wenn sich also Deine Lebenssituationen öfters verändert haben, ist das ein Zeichen, dass Du Dich geistig verändert hast. Die einzelnen Situationen sind einmal angenehm, und ein mal unangenehm. Wir müssen lernen, sowohl mit angenehmen Situationen fertig zu werden, wie auch mit den unangenehmen Situationen. Alles SIND nur Situationen (Filmsequenzen). Sich oder einem Anderen Vorwürfe zu machen für die jeweilige Situation, ist unbegründet. Denn die Situationen DIENEN nur der geistigen Weiterentwicklung – einem Lernprozess. Auch wenn sie durch das Umfeld und eigenen Gedanken bewirkt werden.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.