Wissen vom Leben:

Der Mensch muss diese Ansichten selbst durchleben um Verständnis (Mitgefühl), für einen Anderen zu entwickeln. okay Ist es nicht wichtig zwischen Mitleid und Mitgefühl zu unterscheiden, denn wenn ich mit leide, mit einem anderen Menschen, erzeuge ich automatisch wieder Leid ?

Mitgefühl hat man, wenn man sich geistig in die Situation eines anderen hineinversetzen kann. Dieses Mitgefühl führt zu einem besseren Verständnis des Anderen, oder für die Situation in der sich der Andere gerade befindet. Um das Verständnis für den Anderen geht es in erster Linie. Denn dadurch handelt man nicht mehr so ICHbezogen. Als Beispiel würde ein Chef einen Arbeitnehmer vielleicht nicht gleich entlassen, wenn Er 10 • genommen hat, die auf dem Tisch lagen, wenn er sich geistig in die schlechte Finanzlage des Anderen versetzen kann. Oder im anderen Fall (bei guter Leistung) gibt er diesem Menschen vielleicht eher eine kleine Lohnerhöhung. Man hilft eher einem Bettler, wenn man mehr Verständnis für dessen Lage hast, als wenn man den Bettler durchweg als Faulenzer ansieht. Gleiches gilt für Arbeitslosigkeit. Man hat mehr Verständnis für einen Arbeitslosen, wenn man SELBST mal arbeitslos war (sich dadurch sehr gut in diese Situation versetzen kann), als wenn man einen vom Staat abgesicherten Job hat und fast unkündbar ist. Mitleid ist etwas Anderes. Bei Mitleid spielt eine PERSÖNLICHE Beziehung eine wichtige Rolle mit. Mit einem Anderen Leiden kann ich nur, wenn ich eine Zuneigung – bis hin zur Liebe – zu einem Menschen empfinde. Dann leide ich auch mit diesem Menschen, weil dessen Leid auch mein Leid ist. In sofern ist Mitleid eine Steigerung von Mitgefühl. Da das Mitgefühl unpersönlich ist. Dazu gibt es auch die Aussage: Der Weise Leidet an den Leiden. Das ist so zu verstehen: Der Weise ist seelisch mit ALLEN Menschen verbunden. In so fern hat er zu allen Menschen (Lebewesen) eine Beziehung – es sieht die Menschen als sein Selbst. Da der Weise nun durch sein geistiges Auge „sieht“, wie alle Menschen sich in Ihrem Leid quälen, Leidet er an deren Leiden. In so fern, hat auch der Buddha seine Lehre aus MITLEID gezeigt.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
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