Wissen vom Leben:

Wie kann ich die Aussage,“ wie innen so außen, wie oben so unten dann verstehen“? (Polarität)

Die PRINZIPIEN bleiben immer GLEICH. Wie im Himmel so auf Erden (oben - unten). Das Irdische ist quasi ein Spiegelbild des Himmlischen. Ich sage eine Projektion des Geistes. (eine Projektion wird auch auf den Kopf gestellt und Seitenverkehrt angezeigt - doch es ist das „gleiche“ Bild. Also quasi das ORIGINAL (im Himmel) und die Projektion auf Erden. Luft und Wasser auf Erden sind wie Seele und Geist im Himmel. Die Luft ist mit Wasser gesättigt, aber so fein, dass nichts zu erkennen ist. So ist das SEIENDE (Seele) mit Geist gesättigt. (das ist die universelle EINHEIT) Wenn die Luft nun abkühlt, wird das Wasser zusammen gezogen und bildet einen Tropfen – Schneeflocke – bis Hagel. Je nach Kälte. Sinnbildlich ist jeder Mensch eine individuelle Schneeflocke (komprimierter GEIST), aus der Einheit (Luft) „herausgefallen“. Diese Schneeflocke hat nun eine Auffassung vom ICH (das EGO), und so lange diese Auffassung vom ICH (verändert - immer bewusster, als Temperatur immer wärmer) existiert, kommt diese Schneeflocke immer wieder zum Entstehen. Bei der Vollendung - ohne individuelles ICH, löst sich die Schneeflocke auf, und verdunstet wieder in die Luft. Auf Erden existiert also NUR Individualität (Einzellebewesen, Einzelauffassung - getrennt von der Einheit), im Himmel existiert nur EINHEIT, aber keine Individualität. Je mehr ICH, um so weniger Erkenntnis vom Ganzen (Einheit). Je weniger ICH, um so mehr Erkenntnis vom Ganzen - das nennt man Bewusstwerdung. Das ist ein EWIGER Kreislauf. Individuen entstehen, und lösen sich wieder auf. So wie Wassertropfen entstehen, ins Meer rinnen, (die Individualität (EGO) verlieren) und wieder verdunsten. Jetzt zu der Polarität im HIMMEL: Der Geist ist das WISSEN (Wasser) und die Seele ist das LICHT (Luft). Hat die Seele kein Wissen (Geist), weiß sie nicht dass sie DA ist. Hat der Geist kein Licht (Seele), kann nichts erkannt werden. BEIDE sind also NOTWENDIG, um WISSEND zu SEIN. Was eben der allwissende Seinzustand dieser Gottheit in dieser EINHEIT ist. Nenne den Geist eben Spiegel, und ohne Spiegel, kannst Du Dich nie sehen. Aber selbst MIT Spiegel, könntest Du Dich nicht sehen, wenn es kein Licht gäbe. Also musst DU das Licht SEIN. Das, was ich bin, ist also Licht (Seinzustand). Aber um zu erkennen was ich bin, brauche ich den Geist. (sinnbildlich als Spiegel) Der SEINzustand des Gottes ist ALLES! Und durch den Geist wird dieses ALLES ERKANNT! Darum muss der Geist ja nach Außen, damit er das göttliche SEIN erkennen kann. Denn wenn ICH nur BIN, und außerhalb von mir nichts existiert, kann mich weder ein Anderer (den gibt es ja nicht) noch ich mich selbst erkennen. Darum muss der Geist (der ERKENNENDE) aus dem SEIN – Zustand heraus treten, um das Seiende von Außen betrachten zu können. Von AUSEN, würde man nun Licht und Spiegel als GETRENNT (zwei verschiedene Sachen betrachten (auffassen). Doch aus dem SEINZUSTAND, bilden Sie diese EINHEIT - von Wissendem SEIN. In der Bhagavad Gita steht: ICH (Gott) weile im Herzen eines jeden Menschen, doch ICH bin nicht in Ihm. Hier werden eben diese beiden ICH´s dieses Gottes gezeigt: Geist (im Herzen eines jeden Menschen), und Seele NICHT im Menschen. Diese göttliche Seele (das SELBST, das SEIN), ist also NIE im Menschen. Nur der GEIST dieses Gottes, ist als Wissen (Allwissenheit) und LEBEN (Lebensenergie) IN UNS! (aber eben nur ein winziger Funke dieses allumfassenden Geistes. (Doch so wie jede Zelle im Körper, die Informationen des ganzen Körperaufbaus hat, so hat dieser Geistfunke, das Wissen (alle Informationen) des universellen Geistes. Das ist unser WAHRES SELBST! Im Irdischen wird durch Sinneswahrnehmung dann ein FALSCHES ICH aufgebaut, das NUR unserer Vorstellung vom ICH entspricht. DAS ist dann das eigentliche GETRENNT SEIN von der Einheit. GETRENNT sind wir also NUR in unserer geistigen (Verstand) Vorstellung. Im Himmel also die EINHEIT, auf Erden GETRENNT - durch die Vorstellung vom ICH (EGO). Das gleiche PRINZIP, kommt nun auch auf die Erde. Es gibt nur EIN feststehendes Prinzip. Wenn dieser Gott ein „Projektor“ ist (universell - himmlisch), dessen geistige Vorstellung zu Materie wird, dann ist der Mensch ein kleiner Projektor (materiell - irdisch), der genau so „funktioniert“, dem auch die geistigen Vorstellungen zu Materie werden. Wie Innen so Außen besagt: Wie der im INNERN wohnende Geist (göttlicher Funke) so der Körperaufbau. Oder auch wie die geistige Vorstellungskraft (innen), so das materielle Umfeld (außen).

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.